Bei den verwendeten Methoden haben sich in den letzten 10 Jahren auch wichtige Veränderungen ergeben. Hinzugekommen sind neue, wie die BPMN, weggefallen sind andere, die sich in der Prozessmodellierung nie so recht durchsetzen konnten, wie die Aktivitätsdiagramme der UML. Ereignisgesteuerte Prozessketten bleiben aber das ideale Instrument für die Modellierung von Prozessen im Rahmen der Istanalyse: Sie sind einfach, schnell zu erlernen und liefern trotzdem aussagekräftige Prozessmodelle, was hoffentlich in diesem Text auch deutlich wird. Mehr kann man von einer Methode nicht verlangen. Strebt man im Rahmen des Requirement Engineering eine programmnahe Modellierung der Prozesse an, sollte man andere Instrumente wählen, z.B. die Methode BPMN. |
Methoden |
Für die Darstellung von Prozessbeispielen verwende ich die Begriffe inhaltliches Beispiel und abstraktes Beispiel. Inhaltliche Beispiele veranschaulichen einen Prozess(abachnitt) anhand konkreter, domänenspezifischer Situationen. Sie zeigen, wie ein Prozess in der Praxis funktioniert, indem sie sich auf realistische Aufgaben, Dokumente und Entscheidungen beziehen. Abstrakte Beispiele hingegen nutzen vereinfachte und allgemeine Konstrukte, die unabhängig von einem konkreten fachlichen Kontext sind. Ihr Zweck besteht darin, die zugrunde liegenden syntaktischen Modellierungsprinzipien hervorzuheben, ohne durch domänenspezifische Details abzulenken. |
Prozessbeispiele |